Rückblick 2022

Das nachgeholte Jubiläumsjahr!

Festhochamt am Tag des Doppeljubiläums

Sonntag, 18.09.2022

Der Jubiläumstag wurde mit einem Festhochamt begonnen. Wir vom Chor trugen zusammen mit dem Bläserquartett der Rheinischen Musikfreunde Kettig (unter der Leitung von Natalie Richter und Markus Joh. Lamprecht) Teile der „Missa brevis in Es“ von Ignaz Reiman sowie das „Jubilate Deo“ von Bernhard Weber vor. Als Zelebrant stand Domkapitular Benedikt Welter dem Gottesdienst vor, der auch bekannt ist als Sprecher beim „Wort zum Sonntag“.

Am Ende des Gottesdienstes dankte unsere Vorzsitzende Pia Zeyen der Vertretungschorleiterin Natalie Richter für ihr besonderes Engagement. Frau Richter macht derzeit eine Ausbildung als Kirchenmusikerin und konnte bei uns wertvolle Erfahrungen in der praktischen Chorarbeit sammeln. Wir sind froh und wissen es auch zu schätzen, dass wir gemeinsam mit ihr und dem Dekanatskantor Markus Joh. Lamprecht an ihrer Seite, für unser Jubiläum proben konnten.

Gleichzeitig wurde auch offiziell verkündet, dass unser langjähriger Ehrenchorleiter Eberhard Hohn aus gesundheitlichen Gründen den Chor abgeben muss. Als neuer Chorleiter konnte die Stelle sozusagen hausintern mit Herrn Lamprecht besetzt werden.

Nach dem festlichen Gottesdienst ging es auf dem Kirchplatz zünftig weiter. Die Gottesdienstteilnehmer wurden mit einem Sektempfang begrüßt. Viele Wochen hatte es nicht mehr richtig geregnet und es herrschte eine große Hitze und Trockenheit. Endlich kam der erwartete Regen in ausreichender Menge, nur ausgerechnet am Jubiläumstag. So wurden im Außenbereich viele Zelte und Schirme aufgestellt und im angrenzenden Vereinshaus parallel ebenfalls alles hergerichtet. So konnte drinnen und draußen weiter gefeiert werden. Die Stimmung ließen sich die Gäste trotzdem nicht verregnen und feierten bis in den späten Nachmittag weiter. Ein Platzkonzert der Rheinischen Musikfreunde Kettig konnte zwar den Regen nicht vertreiben, schaffte es aber modernen und traditionellen Klängen die Wolken von den Herzen der Organisatoren und Besucher zu vertreiben.

Nach dem Gottesdienst wurde in der Kirche schnell ein wenig umgeräumt, um eine Fotoausstellung über die Turmsanierung zu präsentieren. Auf zwölf großen Stellwänden wurde eine Fotosammlung über die Sanierungsmaßnahmen präsentiert. Gezeigt wurden die Schäden vor der Sanierung, deren Beseitigung sowie viele Detailfotos, die die architektonischen Besonderheiten des Kirchturms zeigen. Diese Detailaufnahmen waren zum größren Teil nur vom Baugerüst aus möglich. Die Fotoausstellung soll noch ein paar Wochen in der Kirche verbleiben und kann während der üblichen Öffnungszeiten besichtigt werden.

Gemeinsame Festschrift erstellt

Bei so einem Jubiläum darf eine Festschrift, bzw. Chronik nicht fehlen. Für die Feierlichkeiten hatten wir uns ja schon mit der Pfarrgemeinde zusammen getan, was sich dann in einer gemeinsamen Festschrift fortgesetzt hat.

In dem umfangreichen Chronikbuch sind viele Fotos der Kirche, auch jede Menge Detailaufnahmen, die man normalerweise so gar nicht zu Gesicht bekommt. Gerade diese Details macht die Lektüre so interessant. Neben den historischen und architektonischen Beschreibungen gibt es auch viele Artikel über, zum Glück immer noch viele aktive Gremien, Gruppen und kirchlich geprägten Vereine. Dazu kommen noch kritische Texte zum Wandel in den katholischen Pfarrgemeinden. Ein weiterer großer Teil ist dem anderen Jubilar gewidmet - unserem Kirchenchor - ebenfalls mit vielen Bildern von den Auftritten, Ausflügen und Aktionen. Die gemeinsame Festschrift kann im Pfarrbüro, bei Tabakwaren Gundert sowie im Online-Shop des Orgelfördervereins erworben werden. Es ist die letzte Chronik der kath. Pfarrgemeinde, da diese zum Jahreswechsel aufgelöst wird und im Rahmen der großen Bistumsreform mit den anderen Pfarrgemeinden der Verbandsgemeinde Weißenthurm zu der Pfarrei Heilig Geist Mülheim-Kärlich fusioniert.

Für uns als Kirchenchor bleibt die Zuversicht, dass es noch weitere Chroniken und Jubiläen geben können wird.


Probenarbeit wieder aufgenommen

Im Frühjahr konnten wir endlich wieder proben. Leider ist unser Chorleiter Eberhard Hohn immer noch erkrankt. Die Vertetung hat wieder Herr Lamprecht übernommen. Zu seiner Unterstüzung konnte er Frau Natalie Richter gewinnen, die zurzeit eine Ausbildung als Kirchenmusikerin macht und das erlernte bei der pratktischen Probenarbeit mit einem Chor anwenden möchte. So kam eine Zusammenarbeit zustande, die für beide Seiten mehr als fruchtbar war.

Geprobt wurden Chorsätze des neuen geistlichen Liedes. Aber besonders intensiv war die Probenarbeit für den Auftritt im Festhochamt am Jubiläumstag. Da war die Missa brevis in Es von Ignaz Reimann mit Unterstürzung des Bläserquartetts der Kettiger Musikfreunde sowie das Jubilate Deo von Bernhard Weber vorgesehen.