Der Chor

Gemeinsam singen wir zum Lobe Gottes und zur Freude der Menschen.

Der Kath. Kirchenchor "Cäcilia" ist ein gemischter Chor und hat insgesamt rund 140 Mitglieder. Davon sind zur Zeit 32 aktive Sängerinnen und Sänger. Geleitet wird der Chor von Eberhard Hohn aus Leutesdorf.

Der Chor wurde anlässlich des 100-jährigen Bestehens im Jahre 1995 durch den Bundespräsidenten mit der Verleihung der Zelter-Plakette geehrt.

Von kirchlicher Seite erhielt der Chor die Palestrina-Medaille, die vom Allgemeinen Cäcilienverband für Deutschland vergeben wird. Dieser Verband vertritt die kath. Kirchenchöre im Bereich der deutschen Bischofskonferenz.

 

Historie

Der heutige Kirchenchor wurde 1895 neu gegründet, nachdem sich der ursprüngliche Chor aufgelöst hatte. Querelen zwischen Organist und dem damaligen Pfarrer sowie die von kirchlicher Seite verordnete Mitgliedschaft im "Allgemeinen Cäcilienverband" waren wohl die Ursachen. Mehr ist darüber aber nicht bekannt, da in den Wirren des 1. Weltkrieges alle Aufzeichnungen des Chores verloren gegangen sind. Die älteste Chorchronik stammt aus dem Jahr 1921.

 

Ursprünglich war der Kirchenchor ein reiner Männerchor, bis 1923 auch Frauen zugelassen wurden. Seitdem tritt man als gemischter Chor auf.

 

1995 feierte man das 100-jährige Bestehen des Chores. In Rostock wurde dem Chor, vom kürzlich verstorbenen Bundespräsidenten Roman Herzog, die Zelter-Plakette verliehen. In diesem Jubiläumsjahr machte der Chor durch vielfältige Aktionen von sich reden. Im Kirmeshochamt wurde die Krönungsmesse von W. A. Morzart mit Solisten und Instrumentalisten der Rheinischen Philharmonie aufgeführt. Auch gab es einen Festabend mit Verleihung der Palestrina-Medaille in der Stadhalle, einen Tag des Chores, ein Dekanatssingen sowie zum Abschluss des Festjahres ein Adventskonzert.

 

Der Chor beteiligte sich aber auch seit jeher an vielen Veranstaltungen über den eigenen Kirchturm hinaus. So gestaltete man auch Konfirmationsfeiern oder auch schon mal eine Ordination bei der evangelischen Schwestergemeinde mit.

 

Auch beim Stadtjubiläum 1991 war man mit dabei. Einmal durch die festliche Mitgestaltung einer Messe sowie beim Festumzug durch die Stadt. Zum 125-jährigen Bestehen der Pfarrgemeinde 1997 führte man die Spatzenmesse von W. A. Mozart mit Orchester und Solisten auf.

Hörbeispiel

Der Kath. Kirchenchor Cäcilia Weißenthurm trägt das Passionslied "Tenebrae factae sunt" von Johann Michael Haydn unter der Leitung von Eberhard Hohn vor. Die Aufnahme stammt aus dem Jahr 1998. Die Musik ist mit Bildern der Kath. Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit unterlegt.

Text:
Tenebrae factae sunt, dum crucifixissent Jesum Judaei: et circa horam nonam exclamavit Jesus voce magna: Deus meus, ut quid me dereliquisti? Et inclinato capite, emisit spiritum. Exclamans Jesus voce magna ait: Pater, in manus tuas commendo spiritum meum. Et inclinato capite, emisit spiritum.


Übersetzung:
Finsternis brach ein, während die Juden Jesus kreuzigten. Und um die neunte Stunde rief Jesus mit lauter Stimme: „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“ Und er neigte das Haupt und gab seinen Geist auf. Jesus rief mit lauter Stimme und sprach: „Vater, in deine Hände lege ich meinen Geist.“ Und er neigte das Haupt und gab seinen Geist auf.